| 1. CLIPSOPLAC ist eine System-Trennwand
bestehend aus einzelnen demontierbaren Elementen. Die einzelnen
Trennwandelemente setzen sich aus einem Profilgerüst, verbunden mit
Stahltraversen, die im Trennwandinneren montiert werden, und einer beliebigen
Beplankung zusammen. 2. Die Profile werden im Werk vorgefertigt. Das
Ständerwerk wird mit Winkeln und selbstbohrenden Schrauben zusammengesetzt und
bildet zusammen mit der Beplankung die einzelnen Trennwandelemente. So können
jederzeit weitere Elemente angebaut oder bestehende Elemente umgebaut werden. Die montierten Vollelemente haben ein Gewicht von 30 kg pro qm.
3. Jede Beplankung eines Elementes läßt sich unabhängig von den anderen
Wandelementen problemlos durch wenige Handgriffe austauschen (z. B. Vollwand- durch Glas-
oder Türelemente...). 4, Die Rahmenkonstruktion der Trennwand ist so gefertigt, daß eine perfekte
Verbindung zwischen Ständerwerk und der Beplankung gewährleistet wird. Das
Trennwandsystem kann sowohl rechtwinklig als auch in variablen Winkeln
fortgeführt werden. Die Trennwand läßt sich unter anderem in 2 oder 3
verschiedenen Richtungen, ohne Vorgabe bestimmter Winkel weiterbauen.
5. Die einzelnen Wandelemente bieten eine Vielzahl von verschiedenen Variationsmöglichkeiten (vollwandig, teil- oder vollverglast, mit eingebauten
Schränken, einfachen oder doppelflügligen Türen).
6. Die Rahmenkonstruktion eines Elementes besteht aus zwei Alupfosten, einem
Boden- und einem Deckenprofil. In diese Konstruktion werden die Platten eingesetzt. Die
Platten werden in verschiedenen Oberflächen und Strukturen angeboten.
7. Die Konstruktion der Elemente ist so ausgelegt, daß sich eine Person
anlehnen kann, ohne daß eine Durchbiegung von mehr als 5 mm entsteht und ohne Verschiebung des
Boden- oder Deckenprofils,
8, Die Befestigung der Beplankung erfolgt durch Abdeckprofile, die beidseitig
an einem vorgebohrten Lochraster mit dem Pfosten verschraubt werden. Dies bietet eine
gute Abdichtung und gewährleistet einen leichten Abbau.
9. Die Trennwand lässt sich problemlos an das bestehende Mauerwerk anschließen.
Bautoleranzen, sowohl in der Höhe (von Boden zur Decke) als auch in der Länge
(zwischen den Seitenwänden) können problemlos ausgeglichen werden. Bei Verwendung eines Deckenausgleichprofiles kann auch ein nachträgliches
Durchhängen der Decke aufgenommen werden. Hierdurch wird vermieden, daß Druck
auf die Trennwand entsteht
10. Alle Verbindungen zu bestehenden Wänden, Böden und Decken werden durch
ein beidseitig klebendes Schaumstoffband abgedichtet.
11. Um eine höchstmögliche akustische Isolierung zu erreichen, ist bei der
Montage größte Sorgfalt einzuhalten.
Die Trennwandkonstruktion vermeidet:
- Die Membranwirkung der Platten, die die Wiederholung von niedrigen Frequenzen begünstigt. Zu diesem Zweck werden beide Platten unabhängig voneinander eingebaut, da jede ihre eigene Frequenz hat. Diese unterscheidet
sich von der des Ständerwerkes.
Zudem wird die Beplankung durch Glaswolle von 45 mm stärke getrennt.
- Die Durchlässigkeit und Übertragung von mittleren und mittelhohen Frequenzen.
Zu diesem Zweck besitzen die Verbindungssysteme eine mechanische Präzision und
sind dadurch unabhängig von Bodenunebenheiten. Desgleichen scheidet bei der
Montage Füllmaterial, welches keine Beständigkeit besitzt, aus, Die Verbindung
zwischen Trennwand und Umfeld wird durch ein elastisches, faseriges Material
gewährleistet, das akustische Energie aufnimmt.
12. Bei normalen Aufbaubedingungen gewährleistet die Trennwand Ihre
Mindestisolierung (und behält sie auch nach zahlreichem Auf- und Abbau).
13. Der Architekt kann das Design der Trennwand frei wählen, er ist an keinen
Architekturstil gebunden. Die Verkleidungen zeigen auf der ganzen Höhe große, glatte Flächen;
die Profile sind sichtbar und stehen leicht über, Die Verbindungselemente (Omega
und Keder) zwischen den Platten bilden unabänderlich vertikale Linien. Die
Trennwand kann nach den Wünschen des Bauherrn ausgeführt werden.
14. Die Trennwand läßt sich ohne Einschränkung zwischen der Beplankung
verkabeln. Die Hauptleitungen werden im Boden- oder Deckenprofil untergebracht, während die
Verbindung zu den Schaltern und Steckern durch die Platten mittels eines
Dosenbohrers erzielt wird. Des weiteren besteht auch die Möglichkeit, einen
Kabelkanal zu verwende
15. Der Hersteller verpflichtet sich, alle Materialergänzungen zu liefern,
die Nachbestellungen von Material, z.B. durch Erweiterungen oder Veränderungen der Trennwände mit sich
ziehen. Die Nachbestellungen unterscheiden sich nicht in der Eigenschaft des
bereits gelieferten Materials. Dies gilt ganz gleich welche Menge nachbestellt
wird, solange das Material im Lieferprogramm ist.
16. Sämtliche Wand und Deckenanschlüsse können geklebt werden. Fixierung der
Profile durch Schrauben muss nur an den Türzagen erfolgen.
17. Die Wandelemente haben einen hohen mechanischen Widerstand, um
Verformungen und große Deformationen zu überstehen, wie z.B.:
- Auf- und Abbau
- allgemeine Stöße
- Schwingungen
- Temperaturschwankungen
- Feuchtigkeitsveränderungen
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